Über mich


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Ich bin Landwirt Pierre Zocher und möchte aus der konventionellen Milchviehwirtschaft aussteigen, ohne alle ca. 110 Tiere schlachten zu müssen. Jetzt suche ich Paten für die Tiere.

Milchkuh zu sein, ist hartes Brot. Die Milch kann nur fließen, wenn Kälbchen geboren werden. Deshalb stehen regelmäßig die Strapazen von Besamung, Schwangerschaft und Geburt an. Die Milch ist natürlich für den Bauern. Daher kommen die Kälbchen sofort weg. Sie sind ein Abfallprodukt der Milchwirtschaft, haben auf dem Markt einen Wert von 8,49 €. Die Milch bringt pro Liter 27 Cent. Die Schreie der Mutterkühe, wenn ihre Kinder gehen müssen sind markerschütternd.

Ich bin Landwirt aus Leidenschaft. Seit meiner Kindheit stehe ich (38 Jahre jung) mit Liebe und Hingabe zum Rindvieh im Stall. 22 Jahre arbeite ich bereits im Kuhstall Großharthau. Zwischen 2016 und 2019 versuchte ich als Pächter, einen für uns wichtigen respektvollen und artgerechten Umgang mit den Nutztieren voranzutreiben. Dies scheiterte jedoch oft an den konventionellen Bedingungen meines Vorgängers.
2019 übernahm ich endlich den Stall, um als Eigentümer alleine Entscheidungen – vor allem für das Tierwohl - treffen zu können.
Zusammen mit meiner Freundin Irina Wenzel, seit 2017 an meiner Seite, schaffen wir jeden Tag ehrlich, schlicht und authentisch die möglichst besten Bedingungen für das Leben unserer Tiere.
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Mit den hier lebenden Milchkühen bin ich gewachsen. Ich bin es meinen Mädels einfach schuldig, eine gute Lösung zu finden. Wir sind auch allgemein im Wandel zum Wohle aller fühlenden Wesen. Es ist ein langer Weg und loszulaufen ist wichtig !
Wir können und wollen die tierverachtenden Preise nicht mehr länger hinnehmen. Wir wollen uns auch nicht vorschreiben lassen, welches Tier leben darf und welches auf den Schlachthof soll.
Der Vertreter der Biomolkerei sagte uns auf den Kopf zu, dass dünne Kühe weg müssten, weil sie nicht ins Marktprofil passen und dem Verbraucher nicht gezeigt werden können. Dabei sind es gesunde Kühe. Zwar ausgemergelt, weil die ganze Kraft in die Milchproduktion gesteckt wird, aber gesund. Ein solches sinnloses Schlachten wollen wir nicht unterstützen! 
Der Ausstieg fällt jedoch schwer, da die Kosten für Futter, Wasser, Strom, Versicherungen und Maschinen weiterlaufen.
Mit meiner Partnerin Irina Wenzel und der Tierfreundin Christiane Kubeja ist dieses Projekt eine tiefe Herzensangelegenhei für die Tiere geworden. Die Paten unterstützen mit circa 50 Euro im Monat die laufenden Kosten einer Kuh. Die Kuh selbst lebt ein artgerechtes Leben und wird weiter von uns gepflegt. 
So können wir dern Teufelskreis der Milch- und Fleischausbeutung stoppen und auf den Ackerbau ümrüsten.

Wer Interesse an einer Patenschaft hat, kann gerne Kontakt aufnehmen.
Übrigens ist eine Kuh-Patenschaft auch ein schönes Geschenk.